Nachlese - Aftershow-Menu mit Winzern der Rheinhessenwein-Connection
Winzer mit sicherer Zusage:
Michael Beck vom Hedesheimer Hof
Köche:
Patrick Harz, Anthi Galinou und Jens Knobloch
Organisation:
Hans-Georg Schmid und Boris Mehl
Wie immer:
Menu € 50,00
Getränk € 2,00
Bares am Abend.
Vegetarier werden gebeten, uns vorab zu informieren,
damit wir vollwertige Alternativen vorbereiten können.
Veranstaltungsort:
slow - Prenzlauer Allee 205
10405 Berlin
Buchung: slow@berliner-kochkurs.de
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Am 16. Mai findet in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz eine Rheinhessen-Präsentation für Fachpublikum statt. Im vergangenen Jahr haben Michael Beck, Boris Mehl und eine dicke Kiste voller Dedesheimer-Hof-Weine nach der Präsentation ganz spontan das Hans im Glück gestürmt.
Auch in diesem Jahr möchten wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Michael Beck hat schon fest zugesagt. Wahrscheinlich kommen noch ein oder zwei Weitere Winzer mit ihren Weinen hinzu.
So sieht momentan der Stand der Planung aus. In den kommenden Tagen werde ich mit Boris die Winzer absprechen, mit den Winzern die Weine und mit den Köchen die passenden Speisen. Wir kommen bestimmt wieder auf mindestens zwölf Gänge. Davon möchte ich vier bis sechs Spargelgänge einbauen.
Bisher zugesagte Gänge:
Käsegang leicht
Spargelgang 1
Spargelgang 2
Spargelgang 3
Spargelgang 4
Erbsen-Minzsüppchen
Fava (pürierte griechische Erbse) mit karamellisierten Zwiebeln
Pasta mit Ziegenkäse und geschmorten Tomaten
Kalbsfilet à la sofrito mit Kapern
Käsegang Rotschmier
Mascarpone-Joghurttörtchen mit Himbeersauce und frischer Minze
Ich halte Sie auf dem Laufenden.
Herzliche Grüße
Hans-Georg Schmid
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Samstag, 7. Mai 2011
Mittwoch, 26. Mai 2010
Revue passiert: Hans im Glück am 17. Mai 2010 im slow
Die Köche
Thomas Hartmann, Julien Mehmel und Ronald Hermann
Der Abend war ein wahres Fest. Wir hatten 22 wundervolle Gäste und zwei spätere Überraschungsgäste. Wie erwartet haben die Köche alles gegeben.
Zur Begrüßung gab es Toms Tramezzini mit Paprikapaste zum wunderbaren Secco von Georg Julius aus Rheinhessen.
Zum ersten Gang machte Ronald ein herrliches Steinbeißerfilet mit Cashew-Estragonpesto in Ciabattakruste auf gebratenem Spargelsalat. Die Röstnoten und die würzige Süße des Fischs stellten mit den nussigen Aromen einen ausgleichenden Kontrast zu dem säure- und bitterstoffbetonten Spargelsalat dar. Auch die Konsistenzen von Kruste, zartem Steinbeißerfilet und den knackigen Spargelscheiben boten dem Gaumen mit jedem Bissen eine Reise durch die Extreme zur perfekten Harmonie. Dazu tranken wir den Riesling Devonschiefer von Johannes Schmitz / Rebenhof.
Danach legte Jules transparente Ravioli auf die Teller, übergoß sie mit heißer Tomatenconsommée. Die Hülle der Ravioli löste sich auf und die Kräuter der Füllung schwammen effektvoll an die Oberfläche.
Das Staunen ging weiter, als Tom mit dem Gang kam, vor dem sich die meisten Gäste etwas gefürchtet hatten:
Gebackenes Pralinée vom Schweineohr und Sobrassada-Sesamcanapée mit Frankfurter Grüner Sauce. Das Pralinée war keineswegs glibberig. Im Gegenteil, das helldunkel marmorierte Innere war derart ästhetisch, daß außer Deb jeder seine Berührungsängste mit dem Schweineohr verlor und herzhaft hineinbiß. Die Konsistenz erwies sich als erstaunlich angenehm und vom Geschmack waren alle begeistert. Dazu gab es Espressobier von Brewbaker, einer kleinen Brauerei in Moabit.
Deb ist übrigens Vegetarierin und kam auch auf ihre Kosten. Ihre Gänge habe ich mir aber leider nicht gemerkt. Am Ende war sie jedenfalls genau so glücklich wie die anderen Gäste.
Ronald kannte ich bisher als einen äußerst harmonischen Koch. An diesem Abend ging er an die Grenzen. Wie beim ersten Gang erreichte er bei seiner Kalbsleberpraline im Pancettamantel mit Radicciokompott die perfekte Balance.
Nun war die Austernpause angesagt. Toms mit in Sake mariniertem Lachskaviar veredelte Fines de Claire wurden auf den Tisch gestellt. Wer wollte, war in die Küche eingeladen, um Entenmuscheln zu pulen.
Zur Erholung vor dem Hauptgang servierte Tom ein Himbeersorbet mit Zitronenmelisse.
Lammhals und Lammhüfte mit Blumenkohl-Safrancrème und Bratkartoffelwürfeln war angesagt. Hunger hatte zu diesem Zeitpunkt niemand mehr. Der war für diesen traumhaften Gang auch wirklich nicht nötig.
Die Köche dosierten die Portionen so perfekt, daß sich keiner der Gäste so richtig gegen Jules Zweierlei von der Mousse au Chocolat mit schwarzer Walnuß wehren wollte. Die in fünf Schichten eingesetzte Mousse ergab sehr hübsch gestreifte Nocken. Zum Glück war ordentlich Nachschlag da.
Zum Abschluß des Menüs bastelte Tom noch seinen klassischen Käsegang auf die Silberlöffel: Ein wundervoll schmonziger Ziegencamembert mit grüner Tomatenkonfitüre, Trüffelhonig und Salzmandel.
Irgendwann im Laufe des Abends kam gut gelaunt Boris Mehl aus den Ministergärten. Er hat dort an diesem Abend die Weinpräsentation der "Rheinhessen Connection" Landesvertretung Rheinland-Pfalz organisiert. Im Schlepptau hatte er den recht heiteren Winzer Michel Beck vom Hedesheimer Hof. Michael trug einen großen Karton mit zwölf seiner Weine unterm Arm, die wir unter seinen Erläuterungen probieren durften. Ich war beeindruckt.
Der Abend war ein wahres Fest für die staunend schlemmenden Gäste, die auch die feinsten Nuancen in jedem einzelnen Gang und bei jedem Wein wahrgenommen und verstanden haben - was die Köche sehr gefreut und animiert hat. Für die Köche und mich war es ein wahres Fest, diese wundervollen Menschen verwöhnen zu dürfen. Dafür herzlichen Dank an alle, die da waren.
Thomas Hartmann, Julien Mehmel und Ronald Hermann
Der Abend war ein wahres Fest. Wir hatten 22 wundervolle Gäste und zwei spätere Überraschungsgäste. Wie erwartet haben die Köche alles gegeben.
Zur Begrüßung gab es Toms Tramezzini mit Paprikapaste zum wunderbaren Secco von Georg Julius aus Rheinhessen.
Zum ersten Gang machte Ronald ein herrliches Steinbeißerfilet mit Cashew-Estragonpesto in Ciabattakruste auf gebratenem Spargelsalat. Die Röstnoten und die würzige Süße des Fischs stellten mit den nussigen Aromen einen ausgleichenden Kontrast zu dem säure- und bitterstoffbetonten Spargelsalat dar. Auch die Konsistenzen von Kruste, zartem Steinbeißerfilet und den knackigen Spargelscheiben boten dem Gaumen mit jedem Bissen eine Reise durch die Extreme zur perfekten Harmonie. Dazu tranken wir den Riesling Devonschiefer von Johannes Schmitz / Rebenhof.
Danach legte Jules transparente Ravioli auf die Teller, übergoß sie mit heißer Tomatenconsommée. Die Hülle der Ravioli löste sich auf und die Kräuter der Füllung schwammen effektvoll an die Oberfläche.
Das Staunen ging weiter, als Tom mit dem Gang kam, vor dem sich die meisten Gäste etwas gefürchtet hatten:
Gebackenes Pralinée vom Schweineohr und Sobrassada-Sesamcanapée mit Frankfurter Grüner Sauce. Das Pralinée war keineswegs glibberig. Im Gegenteil, das helldunkel marmorierte Innere war derart ästhetisch, daß außer Deb jeder seine Berührungsängste mit dem Schweineohr verlor und herzhaft hineinbiß. Die Konsistenz erwies sich als erstaunlich angenehm und vom Geschmack waren alle begeistert. Dazu gab es Espressobier von Brewbaker, einer kleinen Brauerei in Moabit.
Deb ist übrigens Vegetarierin und kam auch auf ihre Kosten. Ihre Gänge habe ich mir aber leider nicht gemerkt. Am Ende war sie jedenfalls genau so glücklich wie die anderen Gäste.
Ronald kannte ich bisher als einen äußerst harmonischen Koch. An diesem Abend ging er an die Grenzen. Wie beim ersten Gang erreichte er bei seiner Kalbsleberpraline im Pancettamantel mit Radicciokompott die perfekte Balance.
Nun war die Austernpause angesagt. Toms mit in Sake mariniertem Lachskaviar veredelte Fines de Claire wurden auf den Tisch gestellt. Wer wollte, war in die Küche eingeladen, um Entenmuscheln zu pulen.
Zur Erholung vor dem Hauptgang servierte Tom ein Himbeersorbet mit Zitronenmelisse.
Lammhals und Lammhüfte mit Blumenkohl-Safrancrème und Bratkartoffelwürfeln war angesagt. Hunger hatte zu diesem Zeitpunkt niemand mehr. Der war für diesen traumhaften Gang auch wirklich nicht nötig.
Die Köche dosierten die Portionen so perfekt, daß sich keiner der Gäste so richtig gegen Jules Zweierlei von der Mousse au Chocolat mit schwarzer Walnuß wehren wollte. Die in fünf Schichten eingesetzte Mousse ergab sehr hübsch gestreifte Nocken. Zum Glück war ordentlich Nachschlag da.
Zum Abschluß des Menüs bastelte Tom noch seinen klassischen Käsegang auf die Silberlöffel: Ein wundervoll schmonziger Ziegencamembert mit grüner Tomatenkonfitüre, Trüffelhonig und Salzmandel.
Irgendwann im Laufe des Abends kam gut gelaunt Boris Mehl aus den Ministergärten. Er hat dort an diesem Abend die Weinpräsentation der "Rheinhessen Connection" Landesvertretung Rheinland-Pfalz organisiert. Im Schlepptau hatte er den recht heiteren Winzer Michel Beck vom Hedesheimer Hof. Michael trug einen großen Karton mit zwölf seiner Weine unterm Arm, die wir unter seinen Erläuterungen probieren durften. Ich war beeindruckt.
Der Abend war ein wahres Fest für die staunend schlemmenden Gäste, die auch die feinsten Nuancen in jedem einzelnen Gang und bei jedem Wein wahrgenommen und verstanden haben - was die Köche sehr gefreut und animiert hat. Für die Köche und mich war es ein wahres Fest, diese wundervollen Menschen verwöhnen zu dürfen. Dafür herzlichen Dank an alle, die da waren.
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